semikolon
‹semikolon› ist eine Textsammlung achronologisch angeordneter Essays. Sie alle teilen die Auseinandersetzung mit Aspekten und den intermediealen Bezügen zwischen Web- und Printmedien. Jeder Text steht für sich alleine, streut seine diverse Perspektive, kann und soll dennoch im Zusammenhang mit den anderen gelesen werden.
Untersucht wird das Verhältnis zwischen Print und digitalem Raum.
Zwischen Buch und Website.
Es wurden Schnittstellen und Grenzen gefunden, ausgelotet, inwieweit sich beides kombinieren lässt.
Mit dem Ansatz, dass das Web die Möglichkeit bietet, die kuratorische Kraft einer linearen Leserichtung aufzubrechen, habe ich im Weiteren beide Medien auf Hierarchien und etablierte Strukturen (digital wie typografisch) geprüft.
Mit dieser Struktur wollte ich experimentieren und prüfen, ob sich visuell (alle) Hierarchien einhalten lassen, während das digitale Gerüst (darunter) zusätzliche Möglichkeiten bietet, die über eine chronologische Leserichtung hinausgehen.
Mit der Idee, auch Ansatz orientiert oder querbeet lesen zu können, sich von Gedanken zu Gedanken hangelnd. Texten ihre Vieldeutigkeit zu lassen, sie ein Fragment werden zu lassen, sie multiple kombinieren zu können.
Nicht mehr an das statische Format gebunden, in das die Seite den Inhalt drängt.
projekt: semikolon
kurs: other books and code
gestaltung: Evelin Dam-Hansen
schrift: Arial, Robin Nicholas, Patricia Saunders, Monotype, 1982
betreuung: Prof. Heike Grebin, Jan Dufke, Simon Thiefes
HAW Hamburg, 2024